Eine Initiative zum Aufbau einer Batteriezellenproduktion in Deutschland und Europa

06. March 2020
Eine Initiative zum Aufbau einer Batteriezellenproduktion in Deutschland und Europa

In Europa werden derzeit zwei groß angelegte europäische Projekte zur Innovation und Herstellung von Batteriezellen entwickelt. Die Projekte sollen die gesamte Wertschöpfungskette der Batteriezellenherstellung abdecken, von den Materialien über die Fertigung bis zum Recycling. An dem Projekt sind die deutschen Unternehmen BASF, BMW, Opel, Umicore und Varta beteiligt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellt bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung, um die verschiedenen Projekte der beiden IPCEIs zu unterstützen. Spätestens Mitte der 2020er Jahre sollen Batteriezellen auch in Deutschland in industriellem Maßstab hergestellt werden und bis dahin mehrere tausend Arbeitsplätze in Deutschland entstehen.

sollen bis dahin in Deutschland geschaffen werden. Am 27. und 28. Januar fand im Wirtschaftsministerium ein Workshop statt, um die nächsten Schritte zur Anmeldung des Projekts zu vereinbaren. An der zweiten IPCEI, die von Deutschland koordiniert wird, sind insgesamt 14 Mitgliedstaaten und mehr als 55 Unternehmen beteiligt.


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DasBundesministerium für Wirtschaft und Energie in Deutschland beschreibt eine europäische Initiative zum Aufbau einer Batteriezellenproduktion in Deutschland und Europa, zu der auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier Stellung nimmt

Im November 2018 initiierte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier eine europäische Initiative zum Aufbau einer Batteriezellenproduktion in Deutschland und Europa. Die Initiative ist ein großer Erfolg: In Europa werden derzeit zwei europäische Großprojekte zur Innovation und Herstellung von Batteriezellen entwickelt. Sie werden als Important Projects of Common European Interest (IPCEI) umgesetzt. In beiden Projekten spielen deutsche Unternehmen eine entscheidende Rolle.

Wir wollen die besten und nachhaltigstenBatterien in Deutschland und Europa herstellen, denn die Batterie macht etwa ein Drittel der Wertschöpfung eines Elektroautos aus. Die Förderung soll helfen, innovatives Wachstum und Arbeitsplätze in Deutschland und Europa zu sichern und zu schaffen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) stellt bis zu 1,5 Milliarden Euro für die verschiedenen Projekte der beiden IPCEIs zur Verfügung. Die Projekte sollen die gesamte Wertschöpfungskette der Batteriezellenfertigung abdecken, von den Materialien über die Herstellung bis hin zum Recycling.

Europäisches Projekt zur Batteriezellenfertigung

Am 9. Dezember 2019 hat dieEuropäische Kommission grünes Licht für das erste europäische Großprojekt zur Batteriezellenfertigung gegeben. Damit ist der Weg frei für die Förderung von fünf deutschen Unternehmen und Unternehmen aus sechs weiteren Mitgliedsstaaten zum Aufbau von Batterie-Wertschöpfungsketten in Deutschland und Europa.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier sagte dazu: "Ich freue mich, dass die Europäische Kommission innerhalb weniger Wochen das erste großeeuropäische Batterieprojekt geprüft und genehmigt hat.

"Das ist ein großer Erfolg für den Automobilbau in Deutschland und Europa. Wir wollen die innovativsten und nachhaltigsten Batterien in Deutschland und Europa bauen und damit Produktion und Arbeitsplätze in Europa sichern.

"Unser Ansatz ist deshalb ein ganzheitlicher, vom Material über die Produktion bis zum Recycling. Jetzt müssen wir die Projekte schnell zum Laufen bringen."

Auf Initiative von Minister Altmaier haben Deutschland und Frankreich gemeinsam mit dem französischen Wirtschaftsminister Bruno Le Maire die anderen beteiligten Mitgliedstaaten - Belgien, Finnland, Italien, Polen und Schweden - zusammengebracht. Das erste genehmigte Batterie-Großprojekt ist ein erster Erfolg für eine ambitioniertere europäische Industriepolitik. Die deutschen Unternehmen BASF, BMW, Opel, Umicore und Varta sind an dem Projekt beteiligt.

Industrielle Batteriezellenfertigung

Die Kommission hat sehr zügig gehandelt und die beihilferechtliche Genehmigung erteilt. Das Wirtschaftsministerium will nun auch die Förderung für die fünf deutschen Unternehmen zügig genehmigen. Spätestens Mitte der 2020er Jahre sollen Batteriezellen auch in Deutschland in industriellem Maßstab hergestellt werden und bis dahin mehrere tausend Arbeitsplätze zur Herstellung von Batteriezellen und Vorprodukten in Deutschland entstehen.

An der zweiten IPCEI, die von Deutschland koordiniert wird, sind insgesamt 14 Mitgliedsstaaten und mehr als 55 Unternehmen beteiligt. Die Arbeiten an der zweiten IPCEI sind im Gange. Am 27. und 28. Januar fand im Wirtschaftsministerium ein Workshop statt, um die nächsten Schritte zur Notifizierung des Projekts zu vereinbaren.

 

Autor: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Ansprechpartner:info(at)bmwi-bund.de-mail.de

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht auf Open-Access-Regierung.