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Ein integrierter Ansatz für industrielle Symbiose: das CORALIS-Projekt

03. Dezember 2020 von Erika Maugeri
Ein integrierter Ansatz für industrielle Symbiose: das CORALIS-Projekt

Das hohe Potenzial der Industriellen Symbiose (IS) für Energie- und Ressourceneinsparungen liegt in der Schaffung "eines zusammenhängenden Netzwerks, das danach strebt, die Funktionsweise ökologischer Systeme zu imitieren, in denen Energie und Materialien kontinuierlich zirkulieren, ohne dass Abfallprodukte entstehen".

 

 

 

In Anbetracht der Zukunftsaussichten wurden mehrere Initiativen ergriffen, um die Wissensbasis für IS in Europa zu verbessern, wie z. B. EU-Unterstützungsnetzwerke für industrielle Symbiose und europäische Innovationspartnerschaften. Es ist jedoch immer noch ein integrierter Ansatz erforderlich, insbesondere in Bezug auf die Implementierungs- und Betriebsphasen, der durch harmonisierte Rahmenwerke und Datenmeldestrukturen unterstützt werden muss, die die Genauigkeit und Kompatibilität in bestehenden und neuen IS-Initiativen sicherstellen.

 

 

 

Um IS zu einer weit verbreiteten kommerziellen Realität zu machen, wurde CORALIS als Demonstrationsprojekt für den Einsatz von IS-Lösungen auf der Grundlage eines IS-Readiness-Level-Konzepts konzipiert, um reale Erfahrungen für die Endnutzer zu sammeln, die derzeitigen Barrieren zu überwinden und drei Faktoren zu berücksichtigen:

 

 

 

1. technologische Faktoren (TRL) - Dekarbonisierung von Industriebereichen, Übergang zur Kreislaufwirtschaft;

 

2) Managementfaktoren (MRL) - Werkzeuge und Verfahren;

 

3. wirtschaftliche Faktoren (ERL) - Geschäftsmodelle.

 

 

 

Ein Konsortium von 29 Partnern wird zusammenarbeiten mit dem Ziel:

 

  • Dekarbonisierung der ressourcen- und energieintensiven Industriesektoren (REIIs) durch einen integrierten IS-Ansatz, der neue Geschäfts- und Managementstrategien kombiniert;
  • Ein tieferes Verständnis über IS-Leistung und bedingende Faktoren zu erlangen;
  • Förderung von IS-Projekten und Bereitstellung neuartiger Werkzeuge für die Prozessüberwachung und den Datenaustausch;
  • Verbesserung symbiotischer Interaktionen durch die Definition neuer Methoden für die wirtschaftliche Bewertung und Geschäftsmodelle;
  • Implementierung neuer symbiotischer Wertschöpfungsketten in drei realen Industriebereichen für deren Dekarbonisierung;
  • Anleitung für drei Industriebereiche bei der erfolgreichen Nutzung identifizierter Symbiose-Synergien bereitstellen;
  • Sensibilisierung und Sicherstellung der Nutzung des IS-Potenzials in REIIs durch die Förderung der Zusammenarbeit und des Wissenstransfers zwischen den Interessenvertretern bei gleichzeitiger Mitwirkung in Standardisierungs- und politischen Gremien.

 

 

 

Um mehr über die Bestrebungen von CORALIS zu erfahren, können Sie sich die Presseinformation.

 

 

 

 

 

Dieses Projekt wurde mit Mitteln aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union unter der Fördervereinbarung Nr. 958337 gefördert. Die Verantwortung für die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Informationen und Ansichten liegt allein bei den Autoren. Die Europäische Kommission ist nicht verantwortlich für die Verwendung der darin enthaltenen Informationen.

 


Über Erika Maugeri

Maugeri

Erika ist Italienerin und arbeitet als Projekt- und Kommunikationsmanagerin bei EEIP. Mit einem Hintergrund, der in strategischer Kommunikation und internationalen Beziehungen verwurzelt ist, hat sie eine große Leidenschaft für Energie- und Umweltthemen. Sie ist ein Social-Media-Enthusiast und hat Erfahrung im Projekt- und Eventmanagement.


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