Digitalisierung Smart Cities und Gebäude Finanzierung

Wie Smart Cities digitale Finanzplattformen nutzen könnten

26. Februar 2021 von Jürgen Ritzek
Wie Smart Cities digitale Finanzplattformen nutzen könnten

DieFinanzierung wird oft als eine der größten Herausforderungen bei der Umsetzung einer Smart-City-Strategie genannt. Dies ist nicht nur auf den Druck auf die öffentlichen Haushalte zurückzuführen, sondern auch auf die inhärente Komplexität von Smart-City-Projekten, die z. B. Energieeffizienzmaßnahmen für verschiedene Gebäudetypen und die Entwicklung von intelligenten Stromnetzen und integrierten Mobilitätskonzepten umfassen. Größere Städte sind vielleicht in der Lage, robuste Geschäftsmodelle und kreative Einnahmemodelle zu entwickeln und eine Wertschöpfung zu identifizieren, die Investoren anziehen kann. Für kleine und mittelgroße Städte ist dieser Weg jedoch allein aufgrund mangelnder organisatorischer Kapazitäten kaum möglich.

 

 

 

An dieser Stelle können digitale Finanzierungsplattformen eine wichtige Rolle spielen.

 

 

 

Diedigitale Finanzierung zeigt zunehmend ihre Fähigkeit, wichtige Barrieren für die Finanzierung kleinerer Projekte zu überwinden, da sie die Verarbeitung und Analyse größerer Datenmengen billiger, schneller und genauer macht. Dies verringert das Risiko, rechtzeitig wesentliche Informationen zu erhalten, die für Nachhaltigkeitsauswirkungen und finanzielle Risiken der Investition relevant sind, und erhöht gleichzeitig die Transparenz.

 

 

 

Projektentwickler und ESCOs können solche Plattformen für verschiedene Zwecke nutzen, z. B. um

 

  • Geld zu leihen, um die Anfangskosten der Projektentwicklung zu decken,
  • Co-Investoren zu finden, die sich am Projekt beteiligen würden, oder
  • Anteile am Projekt in bestimmten Phasen des Projekts zu verkaufen

 

 

 

Die Plattformen selbst decken in der Regel alle oder eine Reihe der folgenden Schritte ab

 

  • Deal Sourcing und Matchmaking
  • Experten- und Wissensmanagement durch standardisierte Due-Diligence-Tools
  • Projektbündelung für Investoren

 

 

 

Wer sind diese digitalen Finanzierungsplattformen - oder wo sind sie?

 

Das ist die große Frage. Nur wenige scheinen heute zu existieren, aber eine wachsende Zahl ist in der Entwicklung, getrieben von der Notwendigkeit, privates Kapital zu mobilisieren, um nachhaltiges Wachstum zu unterstützen.

 

Wenn Sie solche Plattformen kennen oder eine solche entwickeln oder betreiben, kontaktieren Sie bitte juergen.ritzek(at)ee-ip.org

 

 

 

 

 

 

 


Über Jürgen Ritzek

Ritzek

Juergen Ritzek ist Mitgründer und Business Director von EEIP. Jürgen ist verantwortlich für Strategie, Marketing und Geschäftsentwicklung von EEIP und treibt das Wachstum von EEIP in Richtung einer Energiewende-Plattform voran. Jürgen leitet EEIPs B2B-Kommunikation und -Beziehungen und stellt die Relevanz von EEIP für Herausforderungen in der Wertschöpfungskette (unternehmensübergreifend) und interne Entscheidungsprozesse (unternehmensintern) sicher. Nach einer internationalen Karriere bei Unilever gründete er die europäische Netzwerkberatung GBC (2009) und EEIP (2011).


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