Investitionen in die Energiewende in Schwellen- und Entwicklungsländern

08. November 2022 von Jürgen Ritzek
Investitionen in die Energiewende in Schwellen- und Entwicklungsländern

Die Schwellen- und Entwicklungsländer sind für fast die Hälfte der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Das Kapitalvolumen, das derzeit für die Umstellung dieser Länder auf kohlenstoffärmere Energiequellen eingesetzt wird, ist jedoch angesichts der Größe der klimatischen Herausforderung unzureichend. Der BNEF-Bericht Mobilizing Capital Into Emerging Markets and Developing Economies" (Kapitalmobilisierung in Schwellen- und Entwicklungsländern) bietet eine Momentaufnahme der aktuellen Bedingungen für Investitionen in die Energiewende. Die Investitionen in erneuerbare Energiekapazitäten sind in den fünf Jahren bis 2021 um 40 % gestiegen, verglichen mit 2012-2016. In den letzten fünf Jahren sind die Investitionen in fossil befeuerte Kapazitäten in diesen Märkten um 25 % zurückgegangen, während erneuerbare Energien 15 % mehr Kapital anziehen. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen, wenn die Investoren ihre öffentlichen und privaten Investitionen weiterführen. Die Investitionen in fossile Brennstoffe sind seit 2019 zurückgegangen, aber das Volumen ist nach wie vor erheblich.


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