Erneuerbare Energien

Nachhaltige Bioenergie und ihre entscheidende Rolle bei der Förderung des grünen Wandels in der Industrie

15. März 2021 von Marianna Santavenere
Nachhaltige Bioenergie und ihre entscheidende Rolle bei der Förderung des grünen Wandels in der Industrie

Die jährliche EU-Industrietage zusammen mit der EU-Industriewoche (lokale Veranstaltungen) sind die jährlichen Flaggschiff-Veranstaltungen der europäischen Industrie, die eine wichtige Rolle bei der Vorstellung neuester Innovationen spielen, um sicherzustellen, dass die europäischen Industrien zu den langfristigen Energie- und Klimazielen der EU beitragen und gleichzeitig ihre Wettbewerbsposition verbessern. Diese Veranstaltungen sind die wichtigsten Plattformen, um die Herausforderungen der Industrie zu diskutieren und in einem umfassenden Dialog mit einer Vielzahl von Interessenvertretern gemeinsam Möglichkeiten und politische Antworten zu entwickeln.

 

 

 

Im Rahmen der EU-Industrietage veranstaltete Bioenergy Europe - die Stimme der Bioenergie in Europa - am 23. Februar 2021 eine Online-Veranstaltung mit dem Titel " Nachhaltige Bioenergie: ein zirkulärer Ansatz für die strategische Autonomie der EU und den grünen Übergang". Das Webinar brachte fast 200 Teilnehmer aus verschiedenen Sektoren und Organisationen zusammen, um sich über innovative Ansätze zur Sicherstellung nachhaltiger Bioenergie im Rahmen des grünen Übergangs zu informieren.

 

 

 

Eduardo Cembrano Burgos(Fundación CIRCE) präsentierte praktische Beispiele für die Nutzung von Bioenergie in der Industrie, mit besonderem Fokus auf Horizon 2020-Projekte wieRE4Industriedie darauf abzielen, die am besten geeigneten und wirtschaftlich und technologisch machbaren erneuerbaren Lösungen für energieintensive Industrien zu identifizieren. Zwei weitere EU-geförderte Projekte, die für den Sektor relevant sind,RETROFEEDundBAMBUSwurden ebenfalls vorgestellt.

 

 

 

In diesem Zusammenhang wurde die technische Machbarkeit der Entwicklung solcher Lösungen aus einem zirkulären und biobasierten Ansatz in verschiedenen Arten von energieintensiven Industrien aufgezeigt. Entweder für die Einbindung von alternativen Rohstoffen für ihre Produktionsprozesse (wie Verbrennungsaschen aus Biomasse oder organischen Abfällen) oder für die Substitution von fossilen Brennstoffen durch andere erneuerbare Quellen, wie Biokraftstoffe aus land- und forstwirtschaftlicher Biomasse oder Biokohle. Außerdem wurde die Notwendigkeit betont, die verschiedenen Schlüsselakteure in der gesamten Kette einzubeziehen, um die Dekarbonisierung der energieintensiven Sektoren wirklich zu erreichen: beginnend mit den Industrien selbst, sektoralen Organisationen, potenziellen Märkten, politischen und regulatorischen Instanzen und auch der europäischen Gesellschaft.

 

 

 

 

 

 

 

Die Sitzung von CIRCE folgte Luc Pelkmans (IEA Bioenergy) Überblick über die Bioenergienutzung in der Industrie und ging einer Podiumsdiskussion voraus, die von Michal Dlugosz und Giulia Cancian(Bioenergy Europe) moderiert wurde und an der hochrangige Experten des Sektors teilnahmen: Anna-Liisa Myllynen(Stora Enso Wood Products), Carita Ollikainen(Valmet Corporation) und Mihkel Jugaste(Graanul Invest), die praktische Beispiele für Kreislaufwirtschaft, Herausforderungen und Chancen für die komplexe Bioenergie-Wertschöpfungskette mitbrachten und darüber berichteten, wie finanzielle und gesetzliche Sicherheit die "strategische Autonomie" der EU-Industrie fördern, ihre Widerstandsfähigkeit stärken und zur grünen Erholung der EU-Wirtschaft beitragen kann.

 

 

 

Die lokale Veranstaltung in Partnerschaft mit der Europäischen Kommission wurde von Bioenergy Europe geleitet; zu den Mitorganisatoren gehörtenIEA-Bioenergie,CERTH - Zentrum für Forschung und Technologie,WIP Erneuerbare Energie,EEIP - Energie-Effizienz in industriellen Prozessen,ETIP Bioenergie,FNR - Fachagentur Nachwachsende Rohstoffeund das von Horizon 2020 geförderteProjektkonsortiumRE4Industry.

 

 

 

Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

 

 

 

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Zusätzliche Ressourcen

 

 

 

 

 

 

Haftungsausschluss

 

 

 

Dieses Projekt wurde durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union unter der Fördervereinbarung Nr. 952936 gefördert. Die Verantwortung für die in diesem Artikel dargelegten Informationen und Ansichten liegt allein bei den Autoren. Die Europäische Kommission ist nicht verantwortlich für die Verwendung der darin enthaltenen Informationen.

 


Über Marianna Santavenere

Santavenere

Marianna arbeitet als Projektmanagerin für EEIP. Mit einem Hintergrund in Marketing und interkultureller Kommunikation ist sie für verschiedene B2B- und B2P-Kommunikationsaktivitäten verantwortlich, einschließlich der Erkundung neuer Kanäle wie Virtual Reality.


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