Gebäude-Energiemanagement Beleuchtung

IoT - Ausgestattete LED-Beleuchtungssysteme verbessern die Energieeffizienz

24. Juni 2018 von Jürgen Ritzek
IoT - Ausgestattete LED-Beleuchtungssysteme verbessern die Energieeffizienz

Von Jayne Keynes, zuerst hierveröffentlicht

Es gibt viele zwingende Gründe, warum US-Gebäude auf LED-Beleuchtungssysteme umsteigen und das IoT für Beleuchtung und Illumination nutzen sollten. Der vorherrschende Vorteil von LEDs ist, dass sie im Vergleich zu herkömmlichen Leuchten viel billiger sind und länger halten. LEDs verbrauchen 25-30 % weniger Energie als Halogenglühbirnen und halten laut Energieministerium 25 Mal länger. Und in Unternehmen und Gebäuden, die viel Strom für die Beleuchtung benötigen, kann die Umstellung die Stromrechnungen eines Unternehmens erheblich senken. Das Internet ermöglicht es den Betreibern außerdem, den Beleuchtungsbedarf zu synchronisieren, Daten darüber zu generieren, wie ein Raum genutzt wird, mit Kunden zu kommunizieren, um Informationen bereitzustellen, die Sicherheit zu verbessern und sogar gesundheitliche Aspekte zu integrieren. Vor allem aber ist es eine spezifische oderGezieltes Handeln im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung und Energiemanagement-Initiativen.

Energieeffizienz spart Geld

LED-Beleuchtungssysteme haben das wirtschaftliche Potenzial signifikante Einsparungen für die Nutzer zu generieren, egal ob es sich um ein Wohnhaus, ein Büro oder ein gewerbliches Lager handelt. Da ein durchschnittlicher Haushalt etwa 5 % seines Budgets für Beleuchtung ausgibt, bedeutet der Wechsel zu LEDs, die im Vergleich zu Glühbirnen 75 % weniger Energie verbrauchen, höhere Einsparungen. Dieaktuelle Commercial Buildings Energy Consumption Survey (CBECS) stellte fest, dass die Beleuchtung 17 % des gesamten Stroms in kommerziellen Gebäuden im Jahr 2012 verbraucht, im Vergleich zu 38 % im Jahr 2003. Daher ist es sinnvoll, die Effizienz zu erhöhen und den Verbrauch zu kontrollieren. Einfache Maßnahmen wie das Ausschalten der Beleuchtung bei Nichtgebrauch und das Anbringen von Erinnerungshilfen und Aufklebern können sich auszahlen. Anwesenheitssensoren können ebenso helfen wie ein eingebautes Automatisierungssystem. Der Austausch vorhandener Büroleuchten durch LEDs ist ein kluger Schachzug, der die Energieeffizienz verbessern würde, was zu geringeren Ausgaben und höheren Einsparungen führt.

Das Internet verbessert das Energie- und Budgetmanagement

Das Internet bietet endlose Anwendungsmöglichkeiten von der Datengenerierung bis hin zur Überwachung und Auswertung. Beleuchtungssysteme, die mit dem Internet der Dinge verbunden sind, sind wertvoll für das Sammeln, Verarbeiten und Verbreiten von Informationen, die den Energieverbrauch und dessen effizientes Management verbessern würden. Ein effizientes Energiemanagement ist nicht der einzige Vorteil des IoT. Es hilft auch bei der Verbesserung schwacher Bereiche der Beleuchtung in Büros und kommerziellen Strukturen und führt so effektive Strategien zur Verbesserung der Beleuchtung in Räumen, zur Erhöhung der Sicherheit und zur Steigerung der Produktivität ein. Das IoT bindet verschiedene Personen ein von Ingenieuren und Designern bis hin zu Installateuren und Kommunikationsspezialisten und die Orchestrierung ihrer Handlungen ist entscheidend für den Erfolg von Beleuchtungssystemen.

Die Verknüpfung von LED-Beleuchtungssystemen mit dem IoT bietet enorme Möglichkeiten zur Energieeinsparung und zum Budgetmanagement. Die Senkung des Energieverbrauchs ist eine Maßnahme, von der Büros und Geschäftsgebäude profitieren. Es gibt sogar Steuergutschriften, die in Anspruch genommen werden können und die Betriebskosten weiter senken. Ein noch größerer Vorteil ist, dass die Umstellung auf LEDs auch die Treibhausgasemissionen reduziert.

Erstmals hier veröffentlicht.

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Über Jürgen Ritzek

Ritzek

Juergen Ritzek ist Mitgründer und Business Director von EEIP. Jürgen ist verantwortlich für Strategie, Marketing und Geschäftsentwicklung von EEIP und treibt das Wachstum von EEIP in Richtung einer Energiewende-Plattform voran. Jürgen leitet EEIPs B2B-Kommunikation und -Beziehungen und stellt die Relevanz von EEIP für Herausforderungen in der Wertschöpfungskette (unternehmensübergreifend) und interne Entscheidungsprozesse (unternehmensintern) sicher. Nach einer internationalen Karriere bei Unilever gründete er die europäische Netzwerkberatung GBC (2009) und EEIP (2011).